Dienstag, 12. Februar 2013

Erster Teil (von 2)




Vorweg dieses:

: Dorothea´s goldene auen :



  Für meine Freundin Dorothea Bernd

in Klein Raden bei Bützow
habe ich gerade begonnen,  ihr Büchlein
„die goldenen auen“
begleitend ein Blog einzurichten.
Ich möchte Dorothea´s Aquarelle, wie sie zu ihren Gedichten gehören,
zeigen:

- denn wie unsere Freundin die Malerin Judith Horvath
in Olgashof sagt, ist es am schönsten, 
Dorotheas´s Gredichte im Garten bei Sonnenschein 
unter einem blühenden Kirschenbaum
zu lesen oder am winterlichen Kaminfeuer - jedenfalls 
nicht am Bildschirm. 
Dorothea´s Aquarelle aber sind im Druck nicht so gut gelungen,
deswegen zeige ich sie hier in voller Größe und Schärfe:

. . .  und weiter der erste Teil meines Inhaltsverzeichnisses:







Der Sinn dieses Blogs:


„Das Abenteuer meines Lebens“
Schreiben, Zeichnen, Fotografieren – das sind die Wege, euch über mein Leben zu berichten. Da sind viele Fantasien, die durch mein Leben entstanden sind, die sich durch dieses Abenteuer, mein Leben, ziehen. Und es sind Berichte über meine wissenschaftlichen Erfahrungen. Nicht nur Schriftliches sondern auch (meistens) eigene Zeichnungen und Fotografien tragen zu diesen Blogs bei.




Erstmal Danksagungen:

Ich bin dankbar, daß es mit dieser meist guten Organisation von Google die Möglichkeit gibt, mich öffentlich zu äußern. Die meeres-wissenschaftlichen Arbeiten im Labor und an Bord waren nur möglich durch die großen Hilfen durch Kolleginnen und Kollegen des Alfred-Wegener-Instituts und des Instituts für Meeresforschung, beide Bremerhaven, und durch die Seeleute auf den vielen Forschungsschiffen, mit denen ich fuhr und die Daten und Proben sammelte.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte einen großen Teil meiner meereswissenschaftlichen Arbeiten, im Roten Meer und in den Flußmündungen der südlichen Nordsee. Besonders herzlich danke ich den beiden Bremerhavenern Werner Beckmann, weil er mir während der Expedition ins Rote Meer 1987 sehr zur Seite stand, und Jutta Schönfeld, die sich in langen Jahren immer wieder Mühe gab, mich zu verstehen und Analysen und Hintergründe für mein Arbeiten schuf. Die anderen Geschichten in dieser Blog-Serie spiegeln eine große Reihe von Erlebnissen wider, die ich mit Freundinnen und Freunden hatte, auch in besonderen Büchern fand. Einigen spirituellen Meistern bin ich sehr dankbar für die Hinweise auf asiatische Kultur und Spiritualität und die geistige Freiheit, manches zu schreiben, was sonst nicht üblich ist: besonders zu nennen sind Gautama Buddha, Ramana Maharishi, Osho Rajneesh und der 14. Dalai Lama. Durch sie bin ich eine andere Art von Wissenschaftler und Schreiber geworden.

Heute, mit 78, stehen bei mir nebeneinander die eher korrekten Versuche des Forschens und die eher emotionalen oder spirituellen, die weniger auf Messen und Diskutieren beruhen. Vielmehr nehmen Erfahrungen und Verantwortung einen breiteren Raum ein. Im Bericht über die fiktiven Geroner-Forschungen (http://geroner-aestuar.blogspot.com/) seht ihr beide nebeneinander.


Meine Mutter Eta führte mich zur Naturbeobachtung, besser Natur-Empfindung. Das war eine Grundlage meines ganzen Lebens, auch des biologischen Forschens. Meine Eltern hatten die Möglichkeit und nutzten sie, mir trotz einer sehr einschränkenden Krankheit das Studium und ein intensives Leben zu ermöglichen, noch nach so vielen Jahren fühle ich große Dankbarkeit für sie.





--- und nun das Gesamt-Verzeichnis aller meiner wissenschaftlichen Blogs:


Wasser ... Meere

Einerseits: Klare Merere, klare Wässer?
„Klare Wässer – Ästuare“
Ein Ästuar ist ein Fluß-Mündungsgebiet ins Meer. In vielen Ästuaren ist das Wasser sehr trübe, doch ich will aufzeigen, daß solche trüben Ästuare ein technisches Kunstprodukt von Menschen ist, eigentlich eine Fehlentwicklung, und daß Ästuare viel klarer sein können. Dazu ein paar Erfahrungen aus meinen Zeiten als Ästuar-Forscher. Aus diesen Erfahrungen entsteht gerade eine längere Geschichte über eine andere und vielleicht neue Art von Forschen in einem fiktiven Ästuar, dem „Geroner“   (http://geroner-aestuar.blogspot.com/ ), das sich an Tolkien´s Roman „der Herr der Ringe“ anschließt, und das bei TOLKIEN „Anduin“ heißt.



Dieser Blog ist teilweise englisch geschrieben.



Andererseits:

Hier will ich mit dem Thema beginnen
„Die Zukunft des Mensch-Seins“




Beispielbild
von Chris Jordan - Albatross im Pazific











Insbesondere ein Hinweis auf unser altes Buch:
„Saubere Nordsee - zum Leben“  -  immer noch?
von der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V. (SDN)
(Nachdruck/reprint).



Auch das nächste könnte hier hin passen:

Die Geroner-Forschung:
"fiktive Ästuar-Forschungen in Mittelerde"
Meine fiktiven Ästuar-Forschungen im Kontinent „Mittelerde“, angeregt durch TOLKIEN´s „Herr der Ringe“. Von diesem Geroner-Blog aus geht es weiter. Das Forschen im Geroner-Ästuar (= Mündungsgebiet eines Flusses ins Meer), aber auch die geistigen Vorbereitungen zum Forschen sind hier beschrieben und erlebt. Gewiß ungewohnt für zeitgenössische Wissenschaftler - aber seht mal hin.





Schadstoffe im Meer - Fronten:
(Natürliche und) menschengemachte Schadstoffe in der Natur verteilen sich nicht nur, verschwinden nicht etwa ins Nichts, sondern es gibt allerlei Anreicherungen. Die Anreicherungen in Schaumfronten an der Meeresoberfläche mag ein wichtiger Prozess sein.




Forschungsschiffe:
--- und als Besonderheit hier ein Foto von Professor Günter Dietrich (ehemals Ozeanograph in Kiel).


Das Rote Meer:
 „das Einsame Meer“
das soll erstmal eine kleine Einführung sein zu meinen Foto-Blogs der Plankton-Tiere dieses einsamen Meeres sein. Ja, aus der Sicht der einzelnen Plankton-Tierchen ist es einsam, ich habe mal abgeschätzt, daß ein Mensch, wenn sie oder er einen anderen Menschen finden will, viele Kilometer laufen müsste, wenn es bezogen auf die Körpergröße hier so menschenleer wäre wie für die Plankton-Wesen im Roten Meer.




Mikrophotographie an Bord





Plankton lebend 1
die mikroskopische Technik und einige Bilder:
„mikroskopisch kleines Plankton lebend fotografieren“
Hier will ich nur einige meiner Bilder und einen kurzen Bericht zeigen. Die meisten meiner Diapositive befinden sich in der Sammlung des Meeresmuseums in Stralsund. Dr. Thiel verwaltet sie. Die meisten bekannten Abbildungen von Plankton der vergangenen 100 Jahre sind nicht farbig, obwohl die Welt der Plankter sehr farbig ist (seht aber Haeckel´s, Giesbrecht´s und Lo Bianco´s Bilder im 19. Jahrhundert). Meine Fotos sind farbig und sehen auf die Tiere, sind keine Silhouetten. Tatsächlich aber weiß ich nicht, wie die Tiere in ihrer Welt aussehen, schon gerade nicht, wie sie für andere Tiere aussehen. Meine Abbildungen bleiben anthropomorph.

Plankton lebend 2 - Ruderfußkrebschen (Copepoden) im Roten Meer:
„mikroskopisch kleines Plankton lebend 
fotografieren“ - nun nicht alle sind "mikroskopisch
 klein", einige sind über 1 oder mehr mm 
lang. Das andere - auch über die Technik - 
lest in den Bemerkungen zu 
„Plankton lebend 1“. In diesem Post zeigen
 sich die „Edelsteine der Meere“, 
die Sapphirinen, die manchmal wie kleine Opale 
aussehen. Doch das Foto nebenan zeigt  Pleuromamma mit einem Micrioniscus.

Plankton lebend 3 - Macrophthalmus im Roten Meer:
„auch die Larven tragen den wissenschaftlichen Namen“
Das Rote Meer ist zwar dünn mit Plankton besiedelt, doch während der MINDIK-Expedition 1987 fand ich eine große Artenvielfalt. Besonders fiel mir auf, daß alle Zoea-Larven einer gewissen Krabbenart in meinen Proben waren. Ob es sich dabei um die Gattung Macrophthalmus handelt, ist nicht ganz sicher. Die Erwachsenen Tiere von Macrophthalmus leben auf dem Strand als eine Form Rennkrabben und kommen häufig an den Ufern des Roten Meeres vor, habe ich gelesen.


Die sechs auseinander folgenden 
Wachstumsstadien der Zoea-Larve



Die ausführliche Beschreibung aller Zoea-Larven dieser Art - denn ich schließe aus der Ähnlichkeit der Tiere, daß sie nicht von mehreren Arten stammen - hat mir Spaß gemacht, und ich hoffte schon damals, daß ich ein brauchbares Beispiel solcher Beschreibungen geben konnte.

Dem Typ nach ist dieser Aufsatz eine wissenschaftliche Arbeit in aller Nüchternheit, die auch von den Farbfotos nicht unterbrochen werden kann. Wie ich die Tiere fotografiert habe ist kurz im Folgenden beschrieben: http://plankton-lebend.blogspot.com/ Die farbige Darstellung mag am Ende taxonomische Bedeutung haben.



Plankton lebend 4 - Verschiedenes im Roten Meer:
Fast jeden Tag am Mikroskop fand ich neue erstaunliche Formen und Farben. Hier zeige ich euch ein paar - doch der Reichtum der Meere ist unendlich viel größer, so war mein Erstaunen.







Die Schnecke Assiminea grayani am Rande der Nordsee,
der Kopf mit den Fühlern und dem Rüssel schaut
aus dem Haus heraus -











- und frei schwimmt die Larve im Nordsee-Wasser

 
Plankton lebend 5 - Schnecken:

Viele Meeresschnecken kriechen auf dem Meeresboden umher. Doch ihre "Kinder", die Larven, sind Plankter (Plankton-Tiere), davon will ich euch einige zeigen, zuerst die Assiminea.

 

Plankton lebend 6 - Schnecken im Roten Meer:
Schnecken kriechen nicht nur auf ihrer Schleimbahn umher, sondern andere Arten schweben im Wasser, Plankton!




Noctiluca miliaris in  der Weser-Mündung

Plankton lebend 7 - Aquarelle:
Sieben Arten, Plankton abzubilden kenne ich: 1) "Gottes Konstruktionszeichnungen" wie wir die Arten so oft beschreiben, ohne daß eine räumliche oder gar ästhetische Vorstellung entstehen könnte (Beispiele: die Zeichnungen in http://macrophthalmus-zoea.blogspot.com/ ); 2) Fotografien als Silhouetten, im Durchlicht, meistens schwarz-weiß, oft in alten Lehrbüchern; 3) Fotografien im Auflicht, in Farbe, lebend, so wie die meisten meiner Fotos, meistens Blitzlicht; 4) große Schärfentiefe, so daß es kaum unscharfen Schichten gibt (seht http://copepoden-im-roten-meer.blogspot.com/, zweiter Post - andere bunte ..., erstes Bild); 5) bewegte Filmaufnahmen; 6) Aquarelle; 7) Fotografieren oder Filmen in situ, also beim Tauchen.

In meinen Plankton-Blogs wird das Plankton meistens im Typus 3) abgebildet. In diesem Blog aber als 6) Aquarelle.



Plankton lebend 8 - Mysidacea:
Weibchen aus dem Roten Meer, ... ich möchte noch ein paar Larven zeigen, mal sehen ...


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Die zweite Hälfte des Verzeichnisses findet ihr im Zweiten Teil, im nächsten Post





... und wohin nun weiter?



(Ausfahrt St. John´s Neufundland)


Dr. Aryaman Stefan Wellershaus
D-23966 Olgashof, 03841-793337
Ma.Aryaman(et)gmx.de




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